Artgerechte Ernährung


Zwerggarnelen sind Allesfresser und verspeisen sowohl pflanzliche als auch tierische Kost. Sie nehmen ebenso lebendige Kleinkrebse wie Cyclops, als auch toten Organismen, Algen und Pflanzen zu sich. Um zu verstehen, was auf den Speiseplan der Süßwassergarnelen gehört, haben wir bei der Futterherstellung einen Blick auf die natürlichen Habitate der Tiere geworfen. Denn das richtige Garnelenfutter ist extrem wichtig für die Gesundheit der Tiere.


Allesfresser


Zwergarnelen sind keine großen Jäger und müssen sich im Gegensatz zu Flusskrebsen oder Großarmgarnelen ganz anders ernähren. Die Tiere sind Allesfresser und durchsuchen überwiegend den Bodengrund nach Fressbarem, wobei sie jegliche organische Nahrung wie Mikroorganismen, beispielsweise Einzeller, Bakterien, aber auch Algen die auf Steinen oder Wurzeln wachsen aufnehmen. Oft gehören auch von Bäumen fallende Blätter (Laub) und reife Früchte die von am Uferstehenden Bäumen in das Wasser fallen genauso zum Speiseplan wie im Wasser wachsende Pflanzen. Kleine Krebse wie Cyclops, tote Fische oder andere im wasserlebende verstorbene Tiere liefern Fette sowie Ballaststoffe und andere im Verdauungsapparat der “Beute” enthaltene Nährstoffe. Garnelen weisen einen Verdauungsapparat auf der diese Nährstoffe und Proteine optimal assimiliert.

 

Gerade im Aquarium kommt es bei höherem Besatz jedoch schnell zu Futtermangel. Finden die Tiere neben den Hauptmahlzeiten nicht ausreichend Nahrung, leert sich auch das Verdauungssystem recht schnell und die lebensnotwendige Protein- und Nährstoffaufnahme findet nur noch unzureichend statt und es fehlen durch diese "Hungerzeiten" dauerhaft bestimmte Stoffe was zu einer Mangelversorgung führt. Folge sind Mangelerscheinungen, die Fähigkeit des Körpers zur Immunabwehr wird herabgesetzt und die Tiere sind anfälliger für Krankheiten.

Damit keine Mangelerscheinungen aufkommen, müssen die Tiere genügend ernährt werden. Für eine artgerechte Ernährung muss daher neben den Hauptmahlzeiten immer ein gewisses Nahrungsangebot zur Verfügung stehen damit die Tiere, wie auch in der Natur, überall etwas fressbares vorfinden. Aus diesem Grund ist eine sparsame Fütterung nicht zu empfehlen. Ebenso wenig wie eine Überfütterung indem die Tiere quasi mit Futter überschüttet werden, da es es hier dann zu einer Verschlechterung der Wasserqualität kommt.

 

Es kommt also nicht auf die Menge, sondern auf die Regelmäßigkeit an. Die wichtigste Regel für ein ausgewogenes Verhältnis sind eine gründliche Aquarienpflege und eine ausgewogene Ernährung.

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